In diesem Artikel werden wir einige Einwände, die oft von den Sunniten und Wahabiiten hervorgebracht werden, beantworten. Es handelt sich um das Thema ''Werden wir Allah (swt) im Jenseits sehen?'', was von uns Shiiten in klarer Weise abgelehnt wird . Wir werden zu den Koranversen, die von den Sunniten und Wahhabiten als Beweisführung, bezüglich des Sehens von Allah (swt), erbracht werden, unsere Interpretation liefern und den Ausdruck des reinen Tauhids zur Geltung bringen. Natürlich sollte gesagt sein, dass es sich hier um keine ausführliche Antwort handelt und viele weitere Antworten aus Sicht der Shiiten bestehen könnten.
[1] Der Vers 75:22-23 des heiligen Korans
Es handelt sich um folgenden Vers: [75:22] (Die einen) Gesichter werden an jenem Tag strahlen, [75:23] zu ihrem Herrn schauen.
Auf der folgenden sunnitischen Seite [Hier klicken] unter Punkt 1, wird dieser Vers als Beweis aufgelistet, dass man Allah (swt) am Jüngsten Tag sehen wird. Wer schon einmal Debatten zwischen Sunniten und Shiiten mitverfolgt hat, der weiß, dass dieser Vers am häufigsten von den Sunniten und Wahhabiten verwendet wird, um ihre Ansicht zu unterstützen. Sie interpretieren mittels sunnitischer Überlieferungen den Satzteil ''zu ihrem Herrn schauen'' als das Sehen von Allah (swt) im Jenseits. Doch wie lautet das Verständnis von uns Shiiten bezüglich dieses Verses?
"Schauen [arabisch = Nadhira]" in dem oben erwähnten Vers, bedeutet laut uns Shiiten, dass die Gläubigen am Jüngsten Tag in Erwartung [nadhiratun] stehen werden, bezüglich der Barmherzigkeit, Gnade und dem Lohn Gottes. Denn...
- Nehmen wir uns beispielsweise das Wort ''Nadhira'' als Beispiel, welches im obigen Vers ins Deutsche mit "sehen" übersetzt wurde. Raghib, eine bekannte Persönlichkeit unter den Muslimen, sagt in seinem Werk Mufradat al Quran, dass Nadhira zwei Bedeutungen besitzt:
- Der Betrachter, der Zuschauer
- Der Erwartungsvolle/Erwartende, jener der wartet
Laut dem Tauhid Verständnis der Shiiten kommt in diesem Vers nur die zweite Bedeutung in Frage. Denn, dass Allah (swt) nicht gesehen werden kann, begründen die Shiiten mit eindeutigen Koranversen und zahlreichen shiitischen Überlieferungen aus dem Munde des Heiligen Propheten Mohamad (saas) und seiner reinen Familie, der Ahlulbayt (as). - Der Koran selbst benutzt das Wort "Nadhira", um das Warten bzw. die Erwartung zu kennzeichnen:
[27:35] Ich aber will ihnen ein Geschenk schicken und will abwarten[Fanāžiratun], was die Boten zurückbringen. Transliteration:Wa 'Innī Mursilatun 'Ilayhim Bihadīyatin Fanāžiratun Bima Yarji`u Al-Mursalūna
- Wie aus dem Vers zu entnehmen ist, ist das ''Schauen'' mit den Gesichtern verknüpft und zwar mit glücklich schauenden Gesichtern. Würde sich die Bedeutung des Verses auf die reale Sichtung Gottes beziehen, so wäre es von Wichtigkeit diese Sichtung mit den Augen zu verbinden und nicht mit den Gesichtern.
- Bringen wir den Vers einmal in den Kontext, das heißt, mit dem darauf folgenden Vers:
[75:22] (Die einen) Gesichter werden an jenem Tag strahlen, [75:23] zu ihrem Herrn schauen.
Und nun achtet auf den darauf folgenden Vers:
[75:24] Und (die anderen) Gesichter werden an jenem Tag finster sein; [75:25] denn sie ahnen, daß ihnen bald darauf ein schreckliches Unglück widerfahren soll.
Wie wir sehen bezieht sich der Inhalt dieser Verse auf zwei Gruppen: Von der einen Gruppe strahlen die Gesichter [siehe 75:22-23], da sie, wie wir schon erwähnten, ihre Belohnung erwarten und sich darauf freuen. Die andere Gruppe jedoch wird von finsteren und betrübten Gesichtern begleitet [siehe 75:24-25], da sie ihre Bestrafung erwarten und ahnen, was auf sie zukommen wird. So können wir daraus die Parallele ziehen, dass ''[75:23] zu ihrem Herrn schauen'' als eine Metapher mit den strahlenden Gesichtern in Verbindung steht und zwar, dass sie Gott gegenüber erwartungsvoll sind, bezüglich ihres Lohnes und Seiner Gnade, während die andere Gruppe ''[75:24] Und (die anderen) Gesichter werden an jenem Tag finster sein;'', bekümmernd ihrem Untergang entgegen sieht. - Auch die Sunnah, das heißt die shiitischen Überlieferungen, bestätigen diese Interpretation des Verses. Und zwar äußerte sich Imam al Ridha (as), ein Mitglied der Ahlulbayt des Propheten Mohamad (saas) und gleichzeitig sein Nachfahre, zum Vers [75:22]:
Imam al Ridha (as) sagte folgendes bezüglich der Worte von Allah (swt): [75:22] (Die einen) Gesichter werden an jenem Tag strahlen, [75:23] zu ihrem Herrn schauen. Dies bedeutet, dass diese Gesichter strahlen werden, wartend auf den Lohn ihres Herrn.
Shiitische Quelle: Uyun Akhbar al Ridha, Band 1, Kapitel 11, Hadith 2, Seite 200
Wie wir sehen, kennzeichnet das Wort "Nadhira" in diesem Vers das "Erwarten des Lohnes bzw. Das Warten auf den Lohn'' von Allah (swt). So stellt dieser Vers, laut shiitischer Sichtweise, keinen Beweis dar, dass Allah am Jüngsten Tag mit unseren Augen gesehen werden könnte.
[2] Der Vers 10:26 des heiligen Korans
Es handelt sich nun um folgenden Vers: [10.26] Denen, die Gutes tun, soll das Beste zuteil sein und noch mehr.
Speziell handelt es sich um den Teil der Ayah "und noch mehr (al Ziyada)". Sowohl die Wahabiiten als auch die Sunniten ziehen diesen Teil der Ayah als Beweisführung heran, dass Allah (swt) am Jüngsten Tag gesehen werden wird.
Der wahhabitische Gelehrte ibn Kathir, in seinem Tafsir zum Vers [10:26], sagte folgendes: [10.26] Denen, die Gutes tun, soll der beste (Lohn) werden, und noch mehr...
''und noch mehr'' in dem obigen Vers =... Und als Krönung, ja selbst besser als dies, wird Er ihnen die Ehre erweisen, in sein nobles Gesicht blicken zu dürfen[...]
Wahabitische Quelle: Tafsir ibn Kathir, Vers [10:26]
Der Gelehrte und Mufti Mohamad Shaafi gibt in seinem Tafsir zum Koran folgendes wieder: Der Tafsir dieses Verses wurde vom heiligen Propheten (sws) selbst wiedergegeben. Er erklärte es indem er sagte: Der Beste (al Husna) bedeutet das Paradies (Jannah) und das "noch mehr (ziyadah)" bedeutet der Besuch bei Allah, Dem zu meist Erhabenen, mit welchem die Menschen des Paradieses beehrt werden.
Sunnitische/Wahabitische Quelle: Mufti Muhamad Shaafi, Ma3arif al Koran, Vers 10:26, zitierend aus dem Tafsir von al Qurtubi, obiger Hadith zitiert von Anas
Auch greifen sie zu Überlieferungen aus dem sunnitischen Werk Sahih Muslim etc.! Doch beschäftigen wir uns nun mit der shiitischen Sichtweise des Verses.
Für uns Shiiten steht der Satzteil ''der beste Lohn'' in dem obigen Vers für das Paradies. Der Satzteil ''und noch mehr'' deutet auf den Lohn hin, der von Allah (swt) seinen Diener schon auf Erden gewährt wird. So kombiniert Allah (swt) den Lohn für seine Diener sowohl auf Erden als auch im Paradies. Die Besonderheit liegt darin, dass der Lohn, welchen Allah (swt) seinen Diener schon auf Erden gewährte, nicht abgezogen wird von dem Lohn im Paradies.
- Die shiitischen Überlieferungen beweisen diese Ansicht:
Abu Jafar al Baqir (as) sagte bezüglich des Verses: [10.26] Denen, die Gutes tun, soll der beste (Lohn) werden, und noch mehr[...]: Mit al Husna (der beste (Lohn) werden) ist das Paradies gemeint und mit al Ziyada (und noch mehr) ist diese Welt gemeint. Was Allah (swt) ihnen in dieser Welt gibt (an Lohn), so wird er dies nicht am Jüngsten Tag berücksichtigen (nicht abziehen von den Belohnungen des Paradieses).
Shiitische Quelle: Tafsir al Qummi, Band 1, Seite 311
Imam Jafar al Sadiq (as) sagte: ''Und noch mehr...(al Ziyadah)'' wird von dieser Welt sein, und zwar jenes, mit welchem Allah (swt) die Gläubigen während ihrer Lebenszeit (auf Erden) segnet und es nicht abzieht vom ewigen Lohn im Jenseits. So vereinigt Allah (swt) für sie beide Löhne (den Lohn auf Erden und den Lohn im Jenseits), aufgrund ihrer guten Taten.
Abu Ishaq al-Hamdani sagte: Als Amirul Mu2mineen Ali ibn Abi Talib (as), Muhamad bin Abu Bakr als Gouverneur über Ägypten und die Provinzen kürte, schrieb er ihm einen Brief und bat ihn darum, diesen den Menschen von Ägypten vorzulesen und dementsprechend zu handeln. Der Brief lautete wie folgt: [...] Wisset ihr alle, oh ihr Diener Allahs! Ein Gläubiger handelt um den Lohn zu verdienen für drei Zwecke: Entweder ist es für das Gute in dieser Welt. So wird ihn Allah (swt) schließlich für seine Tat während seiner Lebenszeit belohnen. Sowie Allah zu Ibrahim sagte: [29:29]...und gaben ihm seinen Lohn im Diesseits. Und im Jenseits gehört er fürwahr zu den Rechtschaffenen.
Oder er tut es für Allah, dem Höchsten, so belohnt er ihn sowohl im Diesseits als auch im Jenseits [...]. Gewiss, sagte Allah (swt): [39:10] Sag: O meine Diener, die ihr gläubig seid, fürchtet euren Herrn. Für diejenigen, die Gutes tun, gibt es hier im Diesseits Gutes. Und Allahs Erde ist weit. Gewiß, den Standhaften wird ihr Lohn ohne Berechnung in vollem Maß zukommen. Und er wird nichts von dem berücksichtigen, von welchem er ihnen im Diesseits gewähren wird (nichts abziehen vom Lohn aus dem Paradies). Er sagt: [10.26] Denen, die Gutes tun, soll der beste (Lohn) werden, und noch mehr[...] So ist ''der beste Lohn'' das Paradies und das ''noch mehr'' ist jenes, mit dem jemand in dieser Welt belohnt wird[...]
Shiitische Quelle: Al Amili, Sheikh al Mufid, Kapitel 33, Hadith 3
Wie wir sehen ist die Erläuterung des Verses von seitens der Ahlulbayt (sas) eindeutig und hat nichts mit der Sichtung von Allah (swt) zu tun. Der heilige Koran deutet in einem Vers an, was die Ahlulbayt (as) uns in den zuvor zitierten Überlieferungen zu erklären versuchte: [16.30]...Für die, welche Gutes tun, ist Gutes in dieser Welt, und die Wohnstatt des Jenseits ist noch besser. Herrlich fürwahr ist die Wohnstatt der Rechtschaffenen:... - In den Tafsirbüchern unserer Gelehrten wird noch ein weiter Fakt zu diesem Vers angesprochen. Er lautet wie folgt:
Diese Verse deuten ebenfalls auf die Qualität und den Umfang der Belohnungen hin, die den Rechtschaffenen erwarten werden. Jene, die gut handeln, werden dementsprechend eine gütige Belohnung empfangen. Laut dem Vers [6:160] aus dem heiligen Koran werden sie sogar für ihre gute Tat 10 mal mehr belohnt, statt nur einmal (beispielsweise 10 Hassanat für eine Tat, statt nur eine Hassana): [6:160] Wer mit (etwas) Gutem kommt, erhält zehnmal soviel. Und Wer mit einer bösen Tat kommt, dem wird nur gleichviel vergolten, und es wird ihnen kein Unrecht zugefügt.
In einigen Fällen kann der Lohn für eine Tat sogar noch höher ausfallen, bis zu 700 mal mehr: [2.261] Das Gleichnis derjenigen, die ihren Besitz auf Allahs Weg ausgeben, ist das eines Saatkorns, das sieben Ähren wachsen läßt, (und) in jeder Ähre hundert Körner. Allah vervielfacht, wem Er will. Und Allah ist Allumfassend und Allwissend.
Die Gerechtigkeit Gottes besagt, dass jene, die eine Gute Tat begehen, mehrfachen Lohn für diese Tat erhalten. Das Besondere ist jedoch, dass Allah (swt) auch mit den Sündern gerecht ist. Denn für eine schlechte Tat, erhält der Sünder auch nur eine Bestrafung (siehe das Ende vom Vers 6:160, der oben zitiert wurde). So wird in diesem Fall die Bestrafung für diese eine Tat nicht vermehrt. Dies zeigt uns in einem gewissen Maße, wie barmherzig doch unser Herr ist.
Auf der folgenden sunnitischen Seite [Hier klicken] wird dieser Vers unter dem Punkt 5 als Beweis aufgelistet, dass Allah (swt) am Jüngsten Tag gesehen wird. So wird auf der Seite erklärt, dass dieser Vers besagt, dass die Ungläubigen Allah (swt) nicht sehen werden. Im Gegensatz zu den Ungläubigen jedoch, wird Allah (swt) die Gläubigen mit seiner Sichtung segnen.
Auch wird auf der gleichen Seite der sunnitische Gelehrte Imam al Shaafi, auf dem eine Rechtsschule der Sunniten basiert, wie folgt zitiert: Das Abschirmen (verschleiern) von Allah, dem Höchsten, vor den Menschen (den Ungläubigen), aufgrund seines Mißfallens, deutet darauf hin, dass eine Gruppe (die Gläubigen) ihn sehen wird aufgrund seines Gefallens. Bei Allah, wäre Muhamad ibn Idrees (Imam Shafi meint sich selbst damit, denn dies ist sein Name) nicht überzeugt davon, dass er seinen Herrn im Jenseits sehen wird, so würde er ihn nicht in dieser Welt angebetet (verehrt) haben.
Sunnitische Quelle: Bajuri, Tuhfat al-Murid
Doch wie lautet die shiitische Auslegung zu diesem Vers? Dieser Vers hat laut den Shiiten ebenfalls nichts mit der Sichtung Allahs zu tun. Die reine Seele des Tauhids, die von der Ahlulbayt des Propheten Mohamad (saas) gepredigt wird, erklärt diesen Vers wie folgt:
Der Vater von Ali ibn Al-Hassan ibn Ali ibn Fadhdhal erzählt folgendes: Ich fragte al Ridha (as) über die Bedeutung dessen, was Allah (tabaraka wa ta3ala) sagte: [83:15] Keineswegs! Sie werden von ihrem Herrn an jenem Tag bestimmt abgeschirmt sein. Der Imam antwortete: Man kann Allah (tabaraka wa ta3ala) nicht zuschreiben, dass er an einem Ort ansässig ist, von dem andere abgeschirmt sind. Dieser Vers bedeutet, dass der Lohn ihres Herrn ihnen vorenthalten wird (sie werden diesen Lohn nicht bekommen) […].
Shiitische Quelle: Uyun Akhbar al Ridha,, Band 1, Kapitel 11, Hadith 19
So werden die Ungläubigen am Jüngsten Tag nichts vom Lohn und der Gnade ihres Herrn zu spüren bekommen und sind davon abgetrennt.
[4] Schlussfolgerung
Wie wir sehen ist die shiitische Meinung eindeutig. Der Prophet Mohamad (saas) und seine reine Familie (as), lehnten die Sichtung von Allah (swt) im Jenseits ab (siehe die shiitischen Überlieferungen hierzu). Der Vers ''[6.103] Blicke können Ihn nicht erreichen, Er aber erreicht die Blicke. Und Er ist der Gütige, der Allkundige.'' lehnt laut den Shiiten jegliche physikalische Sichtung Allahs ab. Diese Interpretation wird durch Überlieferungen zu diesem Vers bekräftigt (zukünftig erscheint diesbezüglich ein Vortrag).
Jene Überlieferungen, die beispielsweise in den sunnitischen Werken zu finden sind, dem Propheten Mohamad (saas) zugeschrieben werden und behaupten, dass wir Allah (swt) im Jenseits sehen würden, sind laut den Shiiten nicht vertrauenswürdig und falsch. Sie wurden dem Propheten durch Leute wie Kaab ul Ahbar etc., die ihre jüdischen und christlichen Interessen mit in den Islam einbringen wollten, untergejubelt. Auch spielt Abu Huraira hierbei eine sehr große Rolle.
In diesem Artikel wurde ein Einwand noch nicht behandelt. Und zwar handelt es sich um den Propheten Moussa (as). Im Koran lesen wir in dem Vers [ 7:143] folgendes: [7.143] Und als Moses zu Unserem Stelldichein kam und sein Herr zu ihm redete, da sprach er: آ«Mein Herr, zeige (Dich) mir, auf daß ich Dich schauen mag.آ» Er antwortete: آ«Nimmer siehst du Mich, doch blicke auf den Berg; wenn er unverrückt an seinem Ort bleibt, dann sollst du Mich schauen.آ»
Die Sunniten argumentieren ungefähr wie folgt: Der Prophet Moussa (sas) bat Allah (swt) darum, ihn zu sehen. Wäre die Sichtung von Allah (swt) unmöglich, so wäre die Bitte vom Propheten Moses (as) aus Unwissenheit bzw. der Prophet würde eine Bitte für bezüglich des Unmöglichen ausgesprochen haben. Jedoch sind die Propheten Allahs vor solch einer Anschuldigung befreit.
Wir werden zu diesem Einwand zukünftig einen separaten Artikel erstellen und diesen Einwand beantworten.
Des Weiteren bitten wir trotz der Meinungsverschiedenheiten zwischen den verschiedenen islamischen Gruppierungen den Respekt zu wahren.
Autor: Mohamad.A Internetseite: Shiat-mohamad.blogspot.com
