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Der Wert einer Mutter


Der Status bzw. die Stellung der Eltern wird im Islam sehr hoch geschätzt. Sowohl der Vater als auch die Mutter verdienen unseren höchsten Respekt. Denn während unserer Kindheit kamen sie für uns auf, indem sie uns beispielsweise pflegten, erzogen und uns mit aufrichtiger Liebe begegneten. Dementsprechend ist es auch eine Pflicht für uns, sie zu lieben und ihnen unsere Dankbarkeit nach außen hin zu präsentieren.

Allah (swt) bestimmte den Respekt und die Güte zu den Eltern, als eine Pflicht für uns. So lesen wir in seinem Heiligen Buch, dem Koran Al-Karim, folgendes:

[17.23] Und dein Herr hat bestimmt, daß ihr nur Ihm dienen und zu den Eltern gütig sein sollt. Wenn nun einer von ihnen oder beide bei dir ein hohes Alter erreichen, so sag nicht zu ihnen: "Pfui!" und fahre sie nicht an, sondern sag zu ihnen ehrerbietige Worte. 17.24. Und senke für sie aus Barmherzigkeit den Flügel der Demut und sag: "Mein Herr, erbarme Dich ihrer, wie sie mich aufgezogen haben, als ich klein war."

[31.14] Und Wir haben dem Menschen seine Eltern anbefohlen - seine Mutter hat ihn unter wiederholter Schwäche getragen, und seine Entwöhnung (erfolgt) innerhalb von zwei Jahren -: "Sei Mir und deinen Eltern dankbar. Zu Mir ist der Ausgang." 31.15. Wenn sie sich aber darum bemühen, daß du Mir das beigesellst, wovon du kein Wissen hast, dann gehorche ihnen nicht, doch geh mit ihnen im Diesseits in rechtlicher Weise um. Und folge dem Weg dessen, der sich Mir reuig zuwendet. Zu Mir wird hierauf eure Rückkehr sein, da werde Ich euch kundtun, was ihr zu tun pflegtet.

Der Respekt und die Güte zu den Eltern sind mit der Vergebung Gottes verknüpft. Dies heißt, dass wir von Gott keine Vergebung erwarten können, sobald wir uns ihnen gegenüber unhöflich verhalten. Dies trifft auch auf die Gehorsamkeit hinsichtlich der Eltern zu, die ebenfalls verpflichtend für uns ist, außer in Dingen, die Allahs Gesetzen widersprechen.

Doch In diesem Vortrag werden wir uns erst einmal mit der Mutter beschäftigen. Wir werden euch zeigen welch eine schöne Welt ihr der Islam bereitete, in der es jedem befohlen ist, sie zu respektieren und zu ehren. Denn sie nimmt weite Wege auf sich, um eine Familie überhaupt ins Leben zu rufen, sich um diese zu kümmern und ihr das Paradies auf Erden zu bescheren.

[1] Das Paradies befindet sich unter den Füßen der Mütter


Wer kennt diese Überlieferung schon nicht? Sie erklingt leicht auf der Zunge, symbolisiert den Wert einer Mutter jedoch in solch einem Maße, dass man ganze Bücher hinsichtlich dieses Themas schreiben könnte.

Der Prophet Mohamad (saas) sagte: Das Paradies befindet sich unter den Füßen der Mütter.

Shiitische Quelle: Mustadrak al-Wasail, Band 15, Seite 180

Diese schöne Überlieferung gibt uns zu verstehen, dass den Müttern aufgrund ihrer Beständigkeit und Geduld, hinsichtlich Familiärer Angelegenheiten, das Paradies versprochen wurde. Nicht zu vergessen sind hierbei die alltäglichen Probleme, die sie begleiten, wie zum Beispiel die Schwangerschaftsphase etc. Doch hierzu äußern wir uns im Punkt 'Die Mutter und die Schwangerschaft'

Auch gibt uns diese Überlieferung zu verstehen, dass jeder, der das Paradies beansprucht, im speziellen die Mutter respektieren und ehren muss. Denn sie ist diejenige, die ihn mit sich trug und ihn zur Welt brachte, ihn pflegte und gesund hielt und sich im Allgemeinen um ihn kümmerte.

[2] Die Mutter besitzt einen höheren Status (Stellenwert) als der Vater


Vielen ist nicht bewusst, dass der Islam den Müttern einen höheren Status (Stellenwert) zuspricht, als den Vätern. Dieses bezieht sich beispielsweise auf die Liebe zu Ihnen, gefolgt von einem guten Umgang, resultierend in Güte und Barmherzigkeit zur Mutter. Denn im Gegensatz zum Vater, begegnen ihr während der Schwangerschaftsphase, als auch bei der Geburt des Kindes viele Probleme, gefolgt vom Leiden und vielem Schmerz. Des Weiteren verbringt sie auch die meiste Zeit mit dem Kind, während sie es pflegt und sich im Allgemeinen um es sorgt. So wird der Mutter aufgrund dieser und weiterer Umstände, ein höherer Status hinsichtlich des Kindes zugesprochen. Abgesehen von dem Urteil der Gelehrten, wird dieser Fakt auch in vielen Überlieferungen angesprochen:

Es wird berichtet, dass der Prophet Mohamad (saas) gefragt wurde: Welcher Elternteil besitzt einen höheren Status (Stellung, Stellenwert)? Der Prophet antwortete: Jene, der dich für neun Monate zwischen ihren beiden Seiten (im Bauch) behielt, dich daraufhin in diese Welt brachte und dir Milch von ihren Brüsten bescherte.

Shiitische Quelle: Mustadrak al-Wasail, Band 2, Seite 628

Eine weitere schöne Überlieferung lautet wie folgt:

Ein Mann kam zum Propheten Mohamad (saas) und fragte ihn: Oh Gesandter Allahs, wem sollte ich Gutes tun? Der Prophet sagte: Deiner Mutter. So fragte der Mann: Und wem sollte ich danach Gutes tun? Der Prophet sagte: Deiner Mutter. Daraufhin fragte der Mann: Und wem sollte ich danach Gutes tun? Der Prophet antwortete: Deiner Mutter. Schließlich fragte der Mann: Und danach, wem sollte ich dann Gutes tun? Der Prophet sagte: Deinem Vater.

Shiitische Quelle: al-Kafi, Band 2, Seite 159-160
Haditheinstufung: Der Shiitische Gelehrte al Majlisi wertete diese Überlieferung als Hasan kal Sahih (zuverlässig wie eine authentischer Hadith) in seinem Werk, Mirat ul Uqul, Band 8, Seite 419

Achtet darauf, wie der Prophet zuerst drei mal die Mutter erwähnte und er erst danach den Vater folgen lies.

[3] Die Mutter und die Schwangerschaft, die Geburt - und das Stillen des Kindes


Die Zeit der Schwangerschaft gilt als ein schwerer Lebensabschnitt für die Mutter. Sie wird mit vielen Härten und Beschwerden konfrontiert, schon ab der Zeit, in der die Schwangerschaft ansetzt. Sie muss einen großen Teil ihrer eigenen Energie in den Fötus investieren. Aufgrund dessen prägt sie oft die Schwäche, aus der letztendlich viele Beschwerden resultieren. Es betrifft selbst ihre Knochen und ihre Nerven. Oft raubt es ihr den Schlaf, verwehrt ihr die Ruhephase und die Möglichkeit Nahrung zu sich zu nehmen. Und am nahen Ende der Schwangerschaftsphase gilt selbst das Sitzen oder auch das Aufstehen als eine Herausforderung für die Mutter. Der Koran spricht diese Leidensphasen wie folgt an:

[46:15]...Seine Mutter trug ihn mit Schmerzen unter dem Herzen und brachte ihn mit Schmerzen zur Welt[...]

[31:14]...seine Mutter hat ihn unter wiederholter Schwäche getragen,[...]


Doch die Mutter nimmt all diese schweren Umstände auf sich und dies aufgrund der Liebe zum Kind. Vielleicht gibt dies geradezu dem Menschen zu verstehen, weshalb ein Baby zumeist seiner Mutter mit einem Lächeln begegnet und es nie von ihr weichen möchte. Denn Kinder besitzen eine reine Seele, die noch zu verstehen vermag, was Dankbarkeit zu bedeuten hat.

Aufgrund den zuvor benannten Erschwernissen, bestehen zahlreiche Überlieferungen hinsichtlich des Stellenwerts von schwangeren und stillenden Müttern. Die Überlieferungen die nun folgen, beziehen sich auf jene Mütter, die während ihrer Schwangerschaft, ihren Pflichten nachkommen (Welche Pflichten es sind, werden wir in einem zukünftige Vortrag ansprechen).

Es wird über den Propheten berichtet, dass er folgendes sagte: Der Lohn einer Frau, ab der Zeit der Schwangerschaft bis hin zur Geburt (des Säuglings) und des Stillens, ist wie der Lohn von jenem, der sich auf dem Wege zu Allah befindet. Und falls die Frau während dieser Zeit, aufgrund von Beschwerden und Schmerzen während der Geburt, diese Welt verlässt, gebührt ihr der Lohn eines Märtyrers (Shahids).

Shiitische Quelle: Makarim al-Akhlaq, Seite 238

Es wird von Imam Jafar al Sadiq (as) berichtet: Wann auch immer eine Frau diese Welt aufgrund vom Schmerz der Wehen verlässt, wird Allah sie am Tage der Abrechnung vom Grabe erheben, rein und ohne jegliche Berechnung (von Sünden), da solch eine Frau ihr Leben gab, aufgrund von Beschwerden und Schmerzen der Wehen.

Shiitische Quelle: Bihar al-Anwar, Band 101, Seite 108

Auch wird vom Imam Jafar Sadiq (as) berichtet, dass er sagte: Jedes mal wenn eine Frau schwanger wird, besitzt sie während der gesamten Phase der Schwangerschaft, den Status einer Person die fastet, die betet während der Nacht und für Allah kämpft und zwar mit ihrem Leben und ihren Besitztümern. Und wenn sie (das Baby) gebärt, gewährt ihr Allah derartig viel Lohn, sodass niemand die Grenze dessen kennt, aufgrund der Größe. Und wenn sie ihrem Kind Milch spendet, gewährt ihr Allah für jedes Säugen des Kindes den Lohn, der dem Befreien eines Sklaven von den Kindern Ismaels gleicht. Und wenn die Zeit vom Stillen des Kindes ihr Ende findet, ereilt ihr einer von den herausragenden Engeln Allahs, der sie antippt und dabei sagt: Gehe deine Taten aufs Neue an, denn Allah hat dir all deine kleinen Sünden vergeben.

Shiitische Quelle: al Kafi, Band 5, Seite 496

Ein Mann kam zum Propheten und fragte ihn: Ich habe eine alte Mutter, die aufgrund ihres hohen Alters nicht im Stande ist sich zu bewegen. Ich trage sie auf meiner Schulter (lehne sie an meine Schulter) und tue Essenstücke in ihren Mund und reinige sie. Habe ich ihr damit ihre Recht zurückerstattet? Der Prophet antwortete: Nein, denn einst war ihr Bauch dein Ort und während dieser ganzen Zeit ersehnte sie sich nach deinem Leben (begehrte sie dein Leben).

Shiitische Quelle: Mustadrak al-Wasail, Band 2, Seite 628

All die zuvor zitierten Überlieferungen sollten einer schwangeren Mutter, der zu dieser Zeit sicherlich Probleme ereilen werden, Hoffnung schenken.

[4] Wie sollte ich vorgehen wenn meine Mutter keine Muslima ist?


Viele Menschen, die zum Islam konvertieren, stellen derartige Fragen. Aus Unwissenheit ereilt ihnen oft der Gedanke, dass die Mutter ja nun wertlos sei, da sie dem Islam nicht zugehörig ist. So sind sie schließlich des öfteren ungehorsam zu ihren Müttern, gefolgt von keinerlei Respekt und Güte. Der Islam jedoch verwirft ein derartiges Verhalten und betrachtet es als Sünde. Auch der nicht-muslimischen Mutter gebührt der Respekt. So sollte man sich auch ihren Geboten und Verboten fügen, solange sie nicht den Geboten und Verboten Gottes widersprechen. Ich möchte euch eine schöne Geschichte mittels einer Überlieferung präsentieren. In dieser Überlieferung handelt es sich ebenfalls um einen Konvertierten. Achtet darauf wie Imam Jafar al Sadiq (as), der sechste Imam aus der Familie des Propheten Mohamad (saas), den Konvertierten hinsichtlich seiner eigenen nicht-muslimischen Mutter aufklärte. Achtet bitte auch auf den Schönen Ausgang dieser Geschichte.

Eine Reihe unserer Leute berichtete von Ahmad ibn Muhammad ibn Khalid von Ali ibn al-Hakam, von Muawiyah ibn Wahab, von Zakariya ibn Ibrahim, der folgendes sagte: Ich war ein Christ und wurde ein Muslim. Ich machte mich auf den Weg zur Hajj (Pilgerfahrt), wo ich Abu Abdillah (as) traf und sagte zu ihm: Ich war ein Christ und bin ein Muslim geworden. Der Imam fragte: Was bewegte dich zum Islam? Ich sagte: Es waren die Worte Allahs, dem Majestätischen und Heiligsten: [42.52] Und ebenso haben Wir dir Geist von Unserem Befehl (als Offenbarung) eingegeben. Du wußtest (vorher) weder, was das Buch noch was der Glaube ist; doch haben Wir es zu einem Licht gemacht, mit dem Wir rechtleiten, wen Wir wollen von Unseren Dienern. Und du leitest ja wahrlich zu einem geraden Weg.

Der Imam sagte daraufhin drei mal: Oh Allah leite ihn recht (rechtleiten). Oh Sohn, frage was auch immer du fragen möchtest.

Ich sagte dann: Meine Eltern und meine Familie sind Christen und meine Mutter ist blind. Ich lebe mit ihnen! Darf ich mit ihnen essen? Der Imam fragte: Essen sie denn Schweinefleisch? Ich sagte: Nein, sie berühren es nicht einmal. Der Imam sagte: Du begehst keinen Verstoß, wenn du mit ihnen isst. Sei vorsichtig mit deiner Mutter und sei freundlich zu ihr. Wenn sie sterben wird, überlasse sie niemanden anderes. Du musst all dies tun, was sie gebrauchen wird ( für das Begräbnis). Erzähle keinem von dieser Begegnung mit mir, bis du mich wieder in Mina antreffen wirst, wenn es Allah den so möchte.

Ich traf ihn dann letztendlich in Mina wieder und die Menschen waren um Ihn herum, als würde er der Lehrer von Kindern sein. Er stellte Fragen und daraufhin stellten auch die anderen Fragen und so weiter. Ich kehrte nach Kufa zurück und gebrauchte es freundlicher mit meiner Mutter umzugehen. Ich versorgte sie (mit Lebensmitteln), wusch ihre Kleider, ihren Kopf und diente ihr auch auf anderen Wegen. Sie sagte: Mein Sohn, du tatest all dies nicht als du meiner Religion folgtest. Was ist all dies, dass ich nun sehe, nachdem du fortgegangen bist und die Religion der Unterwerfung (Islam) annahmst? Ich sagte: Ein Mann von den Nachkommen des Propheten befahl mir all dies zu tun. Sie fragte dann: Ist er ein Prophet? Ich sagte: Nein, er ist jedoch der Nachkomme eines Propheten. Sie sagte: Mein Sohn, er ist ein Prophet, denn diese (Handlungen) sind von den Lehren der Propheten. Ich sagte: Mutter, es wird nach unserem Propheten keinen anderen Propheten geben. Er ist ein Nachkomme unseres Propheten. Sie sagte daraufhin: Deine Religion ist die herausragendste Religion. Erkläre sie mir. Schließlich erklärte ich sie ihr und sie nahm folglich den Islam an. Ich brachte ihr auch Weiteres bei. Sie betete die Dhuhr, Asr, Maghrib und Isha Gebete. Nachdem geschah etwas mit ihr in der Nacht und sie sagte: Sohn, erkläre und wiederhole jenes was du mir über den Islam schon zuvor nanntest und ich wiederholte es für sie. Sie bestätigte sie (die Worte) und starb daraufhin. Am Morgen, waren es die Muslime, die bei ihrem Begräbnis mit halfen und sie auch wuschen. Ich war derjenige, der das Totengebet verrichtete und zu ihrem Grab hinunterstieg (um Ihren Körper darin zu platzieren.)

Shiitische Quelle: Al Kafi, Band 2, Seite 160-161

Zu dieser äußerst schönen Überlieferung sind mir einige Zeilen eingefallen:

Präsentiere den Islam mit deinen Taten, so steht dir die Frömmigkeit auf deiner Stirn geschrieben, lasse die Herzen nicht zu lang warten, um sich in deine schönen Taten zu verlieben. Denn Worte mögen vergehen, man mag sie nicht immer verstehen, Menschen hören und verschließen ihre Augen, Taten jedoch bleiben für immer bestehen, beeinflussen das Herz und führen zum wahren Glauben.
Von Mohamad A.

[5] Gedicht


Ebenfalls möchte ich euch zu diesem Thema ein Gedicht von mir präsentieren, welches euch inshallah zum Nachdenken anregt:

Der Wert einer Mutter

Sie ist wie ein Fluss der seinen Weg durch das Land ebnet,
Eine Gabe Gottes mit der Er die gesamte Menschheit segnet,
Ein Fluss dem es nicht bekümmert wo hindurch er fließt,
Denn er erfüllt nur seine Aufgaben während der Mensch seine Anwesenheit genießt.

Sie ist der Weg, durch den der Mensch sein Ziel erfuhr,
begleitet von Gärten, geschmückt mit blühender Natur,
und hat der Mensch sich mal verirrt und denkt er sei verloren,
ereilt sie dir, denn sie ist die Führerin der Emotionen.

Begegnen dir Probleme, fühlst du dich bei ihr geborgen,
geboren ist nun die Freude und das Leid von nun an gestorben,
für ein Lächeln ihrer Kinder mag sie nicht gern lang warten,
Denn ihre tränenden Augen rauben ihr den Atem.

Doch eins sollte die Menschheit bekümmern:

Die Hingabe der Mutter kennt kein Anfang und kein Ende...

Sie nimmt sich all die Zeit, um Ihre Kinder zu ermuntern,
doch eins vergessen die Kinder dabei; das Leid lastet oft auf ihren eigenen Schultern (Der Mütter)...

Schlussfolgerung:

Die Aura und die Anwesenheit einer Mutter ist unbeschreiblich. Weshalb der Mensch sie jedoch nicht mehr wahrnimmt, besteht darin, dass der Mensch, so eigensinnig er doch heute ist, meint, dass ihm alles zu Füßen liegen müsse, selbst die eigene Mutter, er dabei jedoch oft vergisst, dass sich selbst das Paradies unter den Füßen der Mütter befindet.
 

von Mohamad A.

[6] Schlussfolgerung


Zu guter Letzt möchte ich die Botschaft hinsichtlich des Rechtes der Mutter von seitens des vierten Imams aus der Familie des Propheten Mohamad (saas), nämlich Imam as-Sajjad (as), präsentieren. In dieser schönen Botschaft werden viele Dinge wiedergegeben, die wir schon zuvor ansprachen:

Das Recht deiner Mutter ist, dass du dir bewusst bist, dass sie dich getragen hat, wo niemand einen anderen trägt; sie gab dir die Frucht ihres Herzens, welche sie niemand anderem geben würde und sie beschützte dich mit all ihren Organen. Sie kümmerte sich nicht, ob sie hungrig war, solange du gegessen hast, wenn sie durstig war und du am trinken warst, wenn sie nackt war, während du bedeckt warst, wenn sie in der prallen Sonne war, während du im Schatten warst. Sie verzichtete für dich auf ihren Schlaf, sie schützte dich vor Kälte und Hitze, all dies damit du vielleicht ihr gehörst (li-takun-laha). Du wirst nicht imstande sein, deinen Dank ihr gegenüber deutlich zu machen, außer durch Allahs Hilfe und Seinem Erfolg – Gewährung.

Diese Überlieferung wurde von al-shia.de übersetzt

Möge Allah (swt) uns die Kraft geben, unseren Müttern den Dank auszusprechen, den sie wirklich verdienen.

Autor: Mohamad.A     Internetseite: Shiat-mohamad.blogspot.com