Der shiitische Gelehrte Ayatullah Sayyid al Sistani setzt sich stark für Christen im Irak ein und ruft stets zum Frieden zwischen den verschiedenen Religionen auf. Es folgt nun eine neue Meldung, die dies nochmals zur Geltung bringt:
Papst Benedikt der sechzehnte betonte gegenüber des höchsten Marja3s der Shia im Irak, seine Ablehnung bezüglich der Beleidigungen [ Anti-Islam Film: Innocence of Muslims] gegenüber des Islams und äußerte seine Anerkennung für den Marja3, aufgrund seiner Unterstürzung hinsichtlich der Christen im Lande und seiner Ablehnung diese ins Visier zu nehmen.
Dieses stammt aus einem Brief, der dem Marja3 vom Botschafter des Vatikans, Georgio Lingo, ausgehändigt wurde, der eine hochrangige Delegation leitete, welche die irakischen Christen repräsentiert, bei seinem Besuch in Najjaf.
In einer Pressekonferenz sagte der Botschafter, nachdem er sich mit dem Marja3 Sistani getroffen hatte, dass die Absicht seines Besuches folgende sei, ''Papst Benedikts Brief an Sistani zu überreichen und durch diesen auch an die anderen Maraje3 in Najjaf''[...]
Er sagte, dass der Brief Lob und Respekt von seitens des Papst an Sistani beinhalte und dies aufgrund der Haltung und Unterstützung Sistanis bezüglich der himmlischen Religionen im Irak, besonders gegenüber des Christentums[...]Auch sagte er, ''Wir sind stolz auf Sayyid Sistani und die anderen Maraje3 aus Najjaf und dieser Besuch ruft dazu auf, den Geist der Brüderlichkeit und die Liebe zwischen all den Religionen hervorzurufen''.
Während der Pressekonferenz sagte das Oberhaupt des christlichen Stiftungsbüros und der anderen Religionen, nämlich Raad Jalil Kejeji, folgendes: ''Sayyid Sistani stand den Christen immer zur Seite und seine Empfehlungen, die sich an all die Iraker richten, rufen dazu auf, vereint zu bleiben''.
Er fügte auch hinzu, dass die christliche Delegation ihre Empörung bezüglich der jüngsten Beschimpfungen gegenüber des Islams und des Propheten äußerte, mit den Worten, ''Diese Handlungen widersprechen dem Glauben von uns allen'', dabei betonte er weiter, ''Die verschiedenen christlichen Glaubensrichtungen im Irak lehnen Beschimpfungen gegenüber der islamischen Religion und des Propheten ab, was gegen unseren Glauben spricht (die Beleidigung)'', gefolgt von seinen Worten, dass Sayyid Sistani, ''immer den Christen zur Seite stand und den Irakern riet, ihnen zur Seite zu stehen.''
Quelle [Keine wortwörtliche Übersetzung]: http://www.najaf.org/?lang=english&tab=article&cat=press&id=18102012
Übersetzer: Mohamad.A Internetseite: Shiat-mohamad.blogspot.com
